Gedenken Wolfgang Hoffmann

🕯️ Ein Zeichen gegen das Vergessen – für Wolfgang Hoffmann

Wolfgang Hoffmann wurde 1942 in Berlin geboren und wuchs in Johannisthal auf. Nach seiner Flucht aus der DDR lebte er in West-Berlin. Als er zehn Jahre später seine Mutter in Ost-Berlin besuchen wollte, wurde er festgenommen und in die damalige Volkspolizeiinspektion Treptow gebracht. Einen Tag später kam er dort ums Leben.

Heute befindet sich in diesem Gebäude das Rathaus Johannisthal. Doch ein sichtbares Zeichen, das dort an Wolfgang Hoffmann und sein Schicksal erinnert, fehlt bislang.

Deshalb hat unser Bezirksverordneter Lukas Vennemann gemeinsam mit der CDU-Fraktion beantragt, am Rathaus Johannisthal eine Gedenktafel für Wolfgang Hoffmann zu errichten.

Seine Geschichte steht für das Unrecht der SED-Diktatur und dafür, wie versucht wurde, die Umstände seines Todes zu verschleiern. Erinnerungskultur bedeutet deshalb auch, die Geschichten der einzelnen Menschen sichtbar zu machen und ihnen einen dauerhaften Platz im öffentlichen Gedächtnis zu geben.

Eine Gedenktafel für Wolfgang Hoffmann wäre ein Zeichen gegen das Vergessen. 🕯️

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